Der Plan für Bayern Ende April hat es schon in sich. Ich habe mir ein paar Tage frei genommen und nehm das Rennrad mit runter zu Muttern. Jetzt stellt sich nur die Frage,welche Toure fahre ich? Gut, zwei hab ich gefunden, die ich in der Art fahren werde, wahrscheinlich diese am Dienstag (nach Ostern):
Vielleicht auch schon am Montag, je nachdem was wir so vorhaben. Für Montag ist ja auch das Dropkick Murphys Konzert auf dem Plan, die ja auch grad in der Gegend sind. Und das war wirklich so gar nicht geplant.
Die Tour für Mittwoch ist aus einer Idee entstanden, die mir die Roadbike gegeben hat. Dort wurde in einer Beilage das Tannheimer Tal als Rennradidylle dargestellt, und ich wollte hin, der Plan sieht da also folgendermaßen aus:
Zum Ausklingen der Woche gehts dann nochmal eine Runde um den Ammersee, der ja auch gleich um die Ecke liegt, und nach (zumindest geplanter) Stargardersee und Zuspitzumrundung scheint er mir quasi noch Pflichtprogramm zu sein. Also folgende Route, die ich aber wahrscheinlich etwas kürzen werde.
Summa sumarum: ca 340km, und 2500 Höhenmeter in drei Tage... wie schon gesagt, ich muss mächtig was an der Waffel haben.
Jetzt muss ich nur noch die Erkältung loswerden, mir ne anständige Grundkondition zu legen und dann sollte das ja irgendwie klappen... wenn das Wetter hält.
Der Versuch ich selbst zu sein, wird mich das Leben kosten.
Doch wenn ich bis zum Schluss mein Ziel nicht aus den Augen verloren habe,
weiß ich, es hat sich gelohnt.
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Freitag, 18. März 2011
Mittwoch, 9. März 2011
7 Wochen ohne
Hmm, ich schließ mich mal der Masse mit ihren Fastenzeitbeiträgen und -posts an.
Schon letztes Jahr hat mich Freunde auf die Idee gebracht, die Fastenzeit nich als Zeit des Verzichts zu sehen, sondern als Zeit, etwas neues zu probieren. Also nicht 7 Wochen ohne, sondern 7 Wochen mit.
Als ich das erste mal gefastet habe, war ich 14, grade Konfirmand. 7 Wochen ohne Süßigkeiten hab ich mir damals gesagt. Was so schon hart ist für einen Teenie. Bei mir kommt noch erschwerend hinzu, dass mein Vater grundsätzlich immer in der Fastenzeit Geburtstag hat und meine Mutter eine verdammt gute Schokoladentorte macht. Trotzdem... durchgezogen, yeah.
Dann hab ich, glaub ich, lange Zeit nicht bewusst gefastet. Oder ich erinner mich nicht mehr. Ich hab sicherlich mal versucht auf irgendwas zu verzichten.
Mit 20 hab ich mir die absolute Kante gegeben. Grade frisch in der Ausbildung, hab ichs drauf angelegt, dass mich mein Team auf Arbeit für total bescheuert hält. 7 Wochen ohne Alkohol, ohne KAFFEE und ohne Fleisch. Nebenbei hab ich dabei noch versucht mit dem Rauchen aufzuhören. Schwer wurde es nur an den Tagen, als ich mit einigen Freunden im Brauhaus ordentlich "Fleisch" essen war. Gut, ich weniger, die anderen mehr. Bis auf einen Tag, an dem ich richtig down war, ging alles wunderbar. Aber man sollte es nicht so übertreiben.
Letztes Jahr hab ich mir nicht wirklich was vorgenommen. Dann kam eins zum anderen und so hab ich meinen iPod beiseite gelegt. Autsch. Das war hart. Erschreckend, was Bahnen für Geräusche machen. Besonders Straßenbahnen, die knacken ganz fürchterlich. Nebenbei habe ich mir morgens ein wening Zeit genommen, zu lesen und die nicht von Geräuschen abgedeckte Zeit in der Bahn wurde ebenfalls zum lesen genutzt.
Nun dieses Jahr wird auch wieder ein Jahr "mit". So wie letztes Jahr "mit" mehr lesen und "mit" Ruhe und Zeit für mich. Dieses Jahr habe ich mir gesagt, okay, ich verzichte an so vielen wie möglichen Tagen mit der Bahn zur Arbeit zu fahren. Theoretisch ist das an 4 Tagen in der Woche möglich, mal sehen, wie oft es klappt. Wie oft ich kneife und und und. So hab ich auch gleichzeitig die Möglichkeit, ein wenig zu trainieren ;)
So denn, allen anderen, die sich im Verzicht üben, wünsche ich viel Glück und Erfolg die Zeit durchzustehen, sie zu genießen, Erfahrungen zu sammeln und sich selbst neu zu erleben.
Schon letztes Jahr hat mich Freunde auf die Idee gebracht, die Fastenzeit nich als Zeit des Verzichts zu sehen, sondern als Zeit, etwas neues zu probieren. Also nicht 7 Wochen ohne, sondern 7 Wochen mit.
Als ich das erste mal gefastet habe, war ich 14, grade Konfirmand. 7 Wochen ohne Süßigkeiten hab ich mir damals gesagt. Was so schon hart ist für einen Teenie. Bei mir kommt noch erschwerend hinzu, dass mein Vater grundsätzlich immer in der Fastenzeit Geburtstag hat und meine Mutter eine verdammt gute Schokoladentorte macht. Trotzdem... durchgezogen, yeah.
Dann hab ich, glaub ich, lange Zeit nicht bewusst gefastet. Oder ich erinner mich nicht mehr. Ich hab sicherlich mal versucht auf irgendwas zu verzichten.
Mit 20 hab ich mir die absolute Kante gegeben. Grade frisch in der Ausbildung, hab ichs drauf angelegt, dass mich mein Team auf Arbeit für total bescheuert hält. 7 Wochen ohne Alkohol, ohne KAFFEE und ohne Fleisch. Nebenbei hab ich dabei noch versucht mit dem Rauchen aufzuhören. Schwer wurde es nur an den Tagen, als ich mit einigen Freunden im Brauhaus ordentlich "Fleisch" essen war. Gut, ich weniger, die anderen mehr. Bis auf einen Tag, an dem ich richtig down war, ging alles wunderbar. Aber man sollte es nicht so übertreiben.
Letztes Jahr hab ich mir nicht wirklich was vorgenommen. Dann kam eins zum anderen und so hab ich meinen iPod beiseite gelegt. Autsch. Das war hart. Erschreckend, was Bahnen für Geräusche machen. Besonders Straßenbahnen, die knacken ganz fürchterlich. Nebenbei habe ich mir morgens ein wening Zeit genommen, zu lesen und die nicht von Geräuschen abgedeckte Zeit in der Bahn wurde ebenfalls zum lesen genutzt.
Nun dieses Jahr wird auch wieder ein Jahr "mit". So wie letztes Jahr "mit" mehr lesen und "mit" Ruhe und Zeit für mich. Dieses Jahr habe ich mir gesagt, okay, ich verzichte an so vielen wie möglichen Tagen mit der Bahn zur Arbeit zu fahren. Theoretisch ist das an 4 Tagen in der Woche möglich, mal sehen, wie oft es klappt. Wie oft ich kneife und und und. So hab ich auch gleichzeitig die Möglichkeit, ein wenig zu trainieren ;)
So denn, allen anderen, die sich im Verzicht üben, wünsche ich viel Glück und Erfolg die Zeit durchzustehen, sie zu genießen, Erfahrungen zu sammeln und sich selbst neu zu erleben.
Sonntag, 6. März 2011
Berliner Fahrradschau
Hey liebe Leute,
zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich seit meinem letzten Post hier nicht mehr wirklich auf dem Renner gesessen habe.
Nun ja, heut gabs dafür die erste der Berliner Fahrradmessen und ich war mit Julian. Die Fahrradschau ist eher eine livestyle Veranstaltung rund ums Rad und mit dem Rad. Es gab viel Spielzeug zum gucken. Spontan haben wir uns erstmal jeder n Bier gewonnen. Im "Wettkampf". Jeder auf n Fixie auf der Rolle, 250m gegeneinander. Wir sind nicht gegeneinander gefahren, Spass hatten wir trotzdem. Meine Zeit: gut 11 Sekunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 77km/h. Allerdings auf der Rolle, ohne jeden Widerstand. Biersorte: Wulle Biere Vollbier Hell.Sehr lecker.
Der Zahn tropfte genauso bei den Storck Rädern, die liegen aber jenseits des machbaren Preissegments. Anosnten massenweise tolle Räder, meist Fixed oder Single. Aber auch das ein oder andere Rennrad bzw. Mountainbike. Viele Stadträder und n bisschen E-Bikes (für die faulen unter euch). Einen Aussteller gab es mit Liegedreirädern. Bin ich auch promt probegefahren... sehr gemütlich, etwas ungewohnte Beinhaltung, egal.
Weiterhin gehen auf mein Probefahrtkonto ein Conways SL1100, ein Alex Moulton Rad sowie das Pure Bros White Kick'n Skid Speed.
Conways Q-RS 1100 SL:
Das erste mal, dass ich auf einem Carbonrad gesessen habe. Und verdammt sind die Dinger leicht. Den Gewichtsunterschied zwischen dem Testrahmen und meinem eigenen habe ich sofort beim ersten Antritt gemerkt. Ich bin ja generell kein Carbonfan, aus dem einfachen Grund: Einmal gestürzt, sieht man die eventuellen Risse und Beschädigungen am Rahmen nicht, ohne großen Aufwand zu betreiben. Aber das Ding furh sich schon toll... Trotzdem, so n Ding kommt mir nicht ins Haus.
Alex Moulton Bike
Die sehen ja schon spannend aus, mit ihrer Rahmenkostruktion. Das Testrad war vollgefedert... auch spannend, aber nicht wirklich überzeugend für mich.
Pure Bros White Kick'n Skid Speed
Wow. So lässt sich hier der Fahreindruck bestens beeinflussen. Ich bin seit meinen Kindertagen keinen Stahlrahmen mehr gefahren. Das war der Wahnsinn... im Antritt, alles ... ich kann es nicht in Worte fassen. Ich würde es sofort kaufen, vorrausgesetz ich hätte das nötige Kleingeld.
Tendenziell würde ich mir jetzt sogar nen Singlespeed zulegen, für den Stadtverkehr dürfte es wunderbar ausreichen. Mal sehen, ob es ein Selbstaufbau wird, oder ein Fertigbike aus dem Handel.
Hier noch der Link zur Galerie mit den Bildern:
zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich seit meinem letzten Post hier nicht mehr wirklich auf dem Renner gesessen habe.
Nun ja, heut gabs dafür die erste der Berliner Fahrradmessen und ich war mit Julian. Die Fahrradschau ist eher eine livestyle Veranstaltung rund ums Rad und mit dem Rad. Es gab viel Spielzeug zum gucken. Spontan haben wir uns erstmal jeder n Bier gewonnen. Im "Wettkampf". Jeder auf n Fixie auf der Rolle, 250m gegeneinander. Wir sind nicht gegeneinander gefahren, Spass hatten wir trotzdem. Meine Zeit: gut 11 Sekunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 77km/h. Allerdings auf der Rolle, ohne jeden Widerstand. Biersorte: Wulle Biere Vollbier Hell.Sehr lecker.
Der Zahn tropfte genauso bei den Storck Rädern, die liegen aber jenseits des machbaren Preissegments. Anosnten massenweise tolle Räder, meist Fixed oder Single. Aber auch das ein oder andere Rennrad bzw. Mountainbike. Viele Stadträder und n bisschen E-Bikes (für die faulen unter euch). Einen Aussteller gab es mit Liegedreirädern. Bin ich auch promt probegefahren... sehr gemütlich, etwas ungewohnte Beinhaltung, egal.
Weiterhin gehen auf mein Probefahrtkonto ein Conways SL1100, ein Alex Moulton Rad sowie das Pure Bros White Kick'n Skid Speed.
Conways Q-RS 1100 SL:
Das erste mal, dass ich auf einem Carbonrad gesessen habe. Und verdammt sind die Dinger leicht. Den Gewichtsunterschied zwischen dem Testrahmen und meinem eigenen habe ich sofort beim ersten Antritt gemerkt. Ich bin ja generell kein Carbonfan, aus dem einfachen Grund: Einmal gestürzt, sieht man die eventuellen Risse und Beschädigungen am Rahmen nicht, ohne großen Aufwand zu betreiben. Aber das Ding furh sich schon toll... Trotzdem, so n Ding kommt mir nicht ins Haus.
Alex Moulton Bike
Die sehen ja schon spannend aus, mit ihrer Rahmenkostruktion. Das Testrad war vollgefedert... auch spannend, aber nicht wirklich überzeugend für mich.
Pure Bros White Kick'n Skid Speed
Wow. So lässt sich hier der Fahreindruck bestens beeinflussen. Ich bin seit meinen Kindertagen keinen Stahlrahmen mehr gefahren. Das war der Wahnsinn... im Antritt, alles ... ich kann es nicht in Worte fassen. Ich würde es sofort kaufen, vorrausgesetz ich hätte das nötige Kleingeld.
Tendenziell würde ich mir jetzt sogar nen Singlespeed zulegen, für den Stadtverkehr dürfte es wunderbar ausreichen. Mal sehen, ob es ein Selbstaufbau wird, oder ein Fertigbike aus dem Handel.
Hier noch der Link zur Galerie mit den Bildern:
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| Berliner Fahrradschau |
Dienstag, 8. Februar 2011
LAN - LAN - LAN
Update zum Wochenende.
Ich fahre ja nicht nur mit dem Rennrad durch die Gegend und genieße die beruhigende Wirkung einsamer Straßen (außer ich fahre in einer Gruppe mit).
Hin und wieder passiert es, dass ich mich mit ein paar Freunden, in der einer Wohnung zusammenrotte und wir alles unsere Rechner mitbringen. Eben dies war am Samstag Abend mal wieder der Fall. Gespielt wurde: Diabolo 2 - Lord of Destructions.
In den Hauptrollen:
Hänny aka Uschi als Assassine
Thorsten aka Thorsten als Amazone
Martin aka Maddin als Zauberin
Tom aka Azrael als hau drauf wie nix (glaub Paladin)
Ich aka Gorgus als Totenbschwörer
Los ging es am Samstag um 20:00 mit aufbauen und einkaufen. Als Startlevel an dem Abend war Lvl. 15 vorgesehn. Da ich es leider noch nicht ganz geschafft hatte... alle erstmal in ein Spiel, dass ich gestartet hatte und losgings, QUESTN.
Ging recht schnell. Irgendwann so um 4 haben wir dann mal die Rechner ausgemacht.Kurz schlafen und nach dem Frühstück gings weiter, wieder bis 4. Am Ende standen einige lustige Zitate bei Facebook, die für sich genommen mehr als zweideutig sind, mein Necromant ist auf Level 24 (von Level 12 an).
Ich fahre ja nicht nur mit dem Rennrad durch die Gegend und genieße die beruhigende Wirkung einsamer Straßen (außer ich fahre in einer Gruppe mit).
Hin und wieder passiert es, dass ich mich mit ein paar Freunden, in der einer Wohnung zusammenrotte und wir alles unsere Rechner mitbringen. Eben dies war am Samstag Abend mal wieder der Fall. Gespielt wurde: Diabolo 2 - Lord of Destructions.
In den Hauptrollen:
Hänny aka Uschi als Assassine
Thorsten aka Thorsten als Amazone
Martin aka Maddin als Zauberin
Tom aka Azrael als hau drauf wie nix (glaub Paladin)
Ich aka Gorgus als Totenbschwörer
Los ging es am Samstag um 20:00 mit aufbauen und einkaufen. Als Startlevel an dem Abend war Lvl. 15 vorgesehn. Da ich es leider noch nicht ganz geschafft hatte... alle erstmal in ein Spiel, dass ich gestartet hatte und losgings, QUESTN.
Ging recht schnell. Irgendwann so um 4 haben wir dann mal die Rechner ausgemacht.Kurz schlafen und nach dem Frühstück gings weiter, wieder bis 4. Am Ende standen einige lustige Zitate bei Facebook, die für sich genommen mehr als zweideutig sind, mein Necromant ist auf Level 24 (von Level 12 an).
Sonntag, 6. Februar 2011
Der Wannsee ruft
Wieder Wochenende. Diesmal kam der Tourenvorschlag fürs Wochenende recht zeitig. Schon am Dienstag war Manu optimistisch genug eine Wannseerunde anzusetzten. Dabei war es kalt, grau und etwas regnerisch. Warum also nicht ne Runde mit dem Rennrad um den Wannsee?
Gut, das Wetter hielt, was der Wetterbericht versprochen hatte. Es war größenteils trocken und bewölkt. Um die 10 Grad über Null. Perfekt. Nur der Wind... bis Windstärke 6 ist angesagt gewesen.
Ich hab jetzt keinen Windmesser am Rad, aber es war windig. Bis Potsdam größtenteils Gegenwind, dann lange Strecken eine steife Brise von links. In der Gruppe konnten wir einiges abfangen. Immerhin haben sich fast 15 Radsportbegeisterte aufgerafft und trotz Wolken und drei kleinen Nieseltropfen auf den Weg gemacht.
Lange Zeit wurden wir diesmal von Platten verschont. Leider erwischte es dann in Gatow Andreas. Da der Schlauch geflickt werden musste, blieben 2 weitere zurück und die Truppe wurde das erste mal gesprengt. Unheimlich wurde es kurz später, als Niels eine Panne ausrief. Der Rest vertrieb sich das Warten mit dem Versuch, den Körper warm zu halten. Noch beim gleichen Stop bemerkte auch Manu am Hinterrad und ein dritter Mitstreiter am Vorderrad einen Platten. Die Versuche warm zu bleiben scheiterten somit kläglich. Nach ca. 20 Minuten gings dann weiter. Aber nicht lange. Kurz vor Spandau war Manus Hinterreifen nochmal platt. Da scheint es demnächst eine Materialgroßbestellung zu geben.
Kur vor dem Auerbachtunnel (Start und Zielpunkt) erwischte es dann auch mich mit einem Schleicher, so dass ich es noch mit nachpumpen und S-Bahn bis nach Hause geschaftt habe.
Am S-Bahnhof Westkreuz habe ich dann noch kurz den aktuellen Spielstand des Lokalderbys Hertha-Union von ein paar netten Polizisten erfragt und hab mir nen Kaffee gegönnt. Das Rad sieht aus wie durch den Schlamm gezogen. Fertig, nass, etwas frierend, aber doch glücklich dem eigenen Schweinehund in den Allerwertesten getreten zu sein, bin ich zu Hause angekommen.
Und hier wie immer, die Route:
Und Schlammbilder von meinem Renner
Gut, das Wetter hielt, was der Wetterbericht versprochen hatte. Es war größenteils trocken und bewölkt. Um die 10 Grad über Null. Perfekt. Nur der Wind... bis Windstärke 6 ist angesagt gewesen.
Ich hab jetzt keinen Windmesser am Rad, aber es war windig. Bis Potsdam größtenteils Gegenwind, dann lange Strecken eine steife Brise von links. In der Gruppe konnten wir einiges abfangen. Immerhin haben sich fast 15 Radsportbegeisterte aufgerafft und trotz Wolken und drei kleinen Nieseltropfen auf den Weg gemacht.
Lange Zeit wurden wir diesmal von Platten verschont. Leider erwischte es dann in Gatow Andreas. Da der Schlauch geflickt werden musste, blieben 2 weitere zurück und die Truppe wurde das erste mal gesprengt. Unheimlich wurde es kurz später, als Niels eine Panne ausrief. Der Rest vertrieb sich das Warten mit dem Versuch, den Körper warm zu halten. Noch beim gleichen Stop bemerkte auch Manu am Hinterrad und ein dritter Mitstreiter am Vorderrad einen Platten. Die Versuche warm zu bleiben scheiterten somit kläglich. Nach ca. 20 Minuten gings dann weiter. Aber nicht lange. Kurz vor Spandau war Manus Hinterreifen nochmal platt. Da scheint es demnächst eine Materialgroßbestellung zu geben.
Kur vor dem Auerbachtunnel (Start und Zielpunkt) erwischte es dann auch mich mit einem Schleicher, so dass ich es noch mit nachpumpen und S-Bahn bis nach Hause geschaftt habe.
Am S-Bahnhof Westkreuz habe ich dann noch kurz den aktuellen Spielstand des Lokalderbys Hertha-Union von ein paar netten Polizisten erfragt und hab mir nen Kaffee gegönnt. Das Rad sieht aus wie durch den Schlamm gezogen. Fertig, nass, etwas frierend, aber doch glücklich dem eigenen Schweinehund in den Allerwertesten getreten zu sein, bin ich zu Hause angekommen.
Und hier wie immer, die Route:
Und Schlammbilder von meinem Renner
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